Schule in Uvira

Die Stadt Uvira liegt am nördlichen Ufer des Tanganika-Sees in der Provinz Süd-Kivu. Durch die angrenzende burundische Hauptstadt Bujumbura hat sie seit langem eine strategisch wichtige Lage. Die Bergregion Ostkongos ist reich an mineralischen Ressourcen und ist der ideale Stützpunkt für Milizen und bewaffnete Gruppen aller Art.

Es gibt viele Kinder in Uvira, die nicht oder nur sehr selten in die Schule gehen.  Vier und fünfjährige schlafen draussen, vorzugsweise in der Nähe des Tanganika-Sees. Die Eltern sind geflohen und haben die Kinder zurück gelassen. Man weiss oft nicht, ob sie noch leben. Manchmal gehen die Kinder zur Schule, aber bald stehen sie wieder auf der Strasse, weil sie kein Schulgeld zahlen, oder nicht so angezogen sind wie die anderen. Vorallem die Buben shliessen sich früher oder später in Gangs zusammen. Einige begreifen, dass es noch ein anderes Leben gibt, aber andere begreifen es nie, oder sie sind zu schwach, sich aus eigener Kraft ein anderes Leben aufzubauen.

Wir klären momentan ab, ob und wie man dort helfen kann …